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Bauinnung Weißenburg-Gunzenhausen: Klaus Weber im Amt bestätigt

 
 

Donnerstag, 16. Februar 2017 19:00

Die Vorstandschaft von links Friedrich Wiedemann jun., Hans König, Frank Rieger, Frieder Hüttinger, Klaus Weber, Peter Ottmann, Fritz König und Fritz Remberger (v.l.).


Weißenburg – Berichte von Obermeister und Fachruppenleiter sowie Jahresrechnung und die turnusgemäßen Neuwahlen von Vorstandschaft und Ausschüssen standen neben einem Vortrag zum Thema betriebliches Gesundheitsmanagement auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung der Bauinnung Weißenburg-Gunzenhausen.

Was sich hinter dem Begriff des Betrieblichen Gesundheitsmanagements verbirgt, erklärte Hermann Wißmüller, Mitarbeiter des Individuellen-Gesundheitsmanagement-Campus-Programm (IGM), an dem sich die Stadt Treuchtlingen beteiligt. „Ziel ist es, Krankheiten erst gar nicht entstehen zu lassen, sondern Warnsignale des Körpers zu erkennen und gegenzusteuern“. Darunter sind laut Wißmüller verschiedene Stellgrößen zu betrachten. Nicht nur die Arbeitsumgebung, der Arbeitsinhalt, die Arbeitsorganisation und klare Vorgaben über die zu erledigenden Tätigkeiten spielen eine wichtige Rolle, sondern auch Themen wie ausreichender Schlaf, soziale Kontakte, Freundschaften und auch Partnerschaften nehmen Einfluss auf die Gesundheit. Sicherlich liege nicht alles in der Einflussspähre des Arbeitgebers, musste der Referent konstatieren, jedoch sei es unerlässlich, die Person nicht nur als Mitarbeiter, sondern als Mensch mit all seinen Bedürfnissen zu sehen.

Die Stadt Treuchtlingen möchte seine Stellung im Bereich Gesundheit ausbauen und bietet Leistungen im Rahmen des IGM-Campus an. „Die Stadt Treuchtlingen übernimmt Verantwortung in der Region. Sie und ihre Mitarbeiter sollen davon profitieren, denn von erfolgreichen Unternehmen profitiert die ganze Region“, ist sich Hermann Wißmüller sicher.

Im Anschluss informierte Innungsobermeister Klaus Weber über Aktivitäten bzw. wichtige Themen des vergangenen Jahres. Zentrales Thema waren die Entsorgungsprobleme von Dämmstoffen. Die mit dem Flammschutz HBCD Beschichteten Dammplatten, aber häufig auch neue Dämmstoffe, die nicht mehr HBCD-haltig sind, wurden von den Entsorgern nicht, oder nur zu unbezahlbaren Preisen angenommen, berichtete Weber. Aktuell gilt eine Übergangsregelung bis 31.12.2017, die HBCD-haltigen Dämmstoffe können wieder wie bisher entsorgt werden, man hoffe auf eine praktikable Lösung nach dem Jahresende. Ebenfalls fordere man sinnvolle Lösungen im Umgang mit Erdaushub, der in vielen Fällen als Abfall gilt. „Nach dem Spatenstich beginnen die Probleme, so Weber. Er lobte die gute Zusammenarbeit unter den Kollegen und die große Nachfrage nach der gemeinsamen Weihnachts-Inserataktion und den Ersthelferkursen für Mitarbeiter.

Hans König, stellvertretender Obermeister und Fachgruppenleiter der Zimmerer, berichtete von zahlreichen Veranstaltungen, an den man sich beteiligt habe. Darunter der Ausbildungstag an der Berufsschule Gunzenhausen, die Regiomesse in Gunzenhausen, der Energietag in Treuchtlingen und der Tag der offenen Holzstalltür. Darüber hinaus habe man ein Gespräch mit Landtagsabgeordneten Manuel Westphal geführt. Den Betrieben habe man sicherheitstechnische Unterweisungen für die Mitarbeiter angeboten, die rege nachgefragt wurden. Auch ein Kran-Führerscheinkurs stand auf dem Programm.

 

Anschließend betrachtete Geschäftsführer Sebastian Dörr die finanzielle Seite der Innung. Nach einem sehr guten Jahr 2016, geht man auch beim Haushaltsplan 2017 von einer positiven Entwicklung aus, der eine Zuführung zu den Rücklagen vorsieht. Beide Zahlenwerke wurden einstimmig verabschiedet, nachdem die beiden Revisoren Manfred Müller und Karl Papp eine ordnungsgemäße Führung der Unterlagen bestätigt, Genehmigung und Entlastung beantragt hatten.

Als letzter Tagesordnungspunkt folgten die Neuwahlen von Vorstandschaft und Ausschüssen. Klaus Weber, Ellingen, wurde als Obermeister, Hans König, Windischhausen als Stellvertreter und Fachgruppenleiter der Zimmerer bestätigt. Als stellvertretender Fachgruppenleiter wurde Fritz König jun., Niederhofen wiedergewählt. Für den nicht mehr angetretenen Wunibald Seitz, wurde Friedrich Wiedemann jun. (Weiboldshausen) als Lehrlingswart in den Vorstand gewählt. Ebenfalls neu in den Vorstand wurde Frank Rieger, Weißenburg, für den nicht mehr angetretenen Jürgen Schmidt, Dittenheim, gewählt. In Ihren Ämtern bestätigt wurden Peter Ottmann, Absberg, als Schriftführer, Frieder Hüttinger, Pappenheim-Geislohe, Fritz Remberger, Spielberg, sowie Helmut Stöhr, Alesheim, der nicht teilnehmen konnte, als Beisitzer. Die beiden Revisorenämter konnten mit dem wiedergewählten Karl Papp und dem neu gewählten Dieter Reuter, Weißenburg, der dem nicht mehr angetretenen Manfred Müller im Amt folgt, besetzt werden.

 

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