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Kreishandwerkerkschaft im Neubau der Firma Humpenöder zu Gast

 
 

Mittwoch, 03. Mai 2017 18:00

Horst Humpenöder (Bildmitte ) führte zusammen mit Cousin Mathias Humpenöder durch das neue Baustoffzentrum.


Schwabach – Statt die Jahreshauptversammlung in einem Nebenzimmer abzuhalten, hat sich die Kreishandwerkerschaft Mittelfranken-Süd auch dieses Jahr dafür entschieden, die Veranstaltung mit einer Betriebsbesichtigung zu verbinden. Ziel war das Baustoffzentrum der Firma Humpenöder in Schwabach.

Klaus Weber konnte stellvertretend für den verhinderten Kreishandwerksmeister Hanno Dietrich, eine Vielzahl an Handwerksvertreter willkommen heißen. Nach einem Jahresrückblick und Informationen über die Ergebnisse der kürzlich stattgefundenen Neuwahlen in verschiedenen Innungen, übergab er das Wort an den Gastgeber.

Horst Humpenöder, der auch seinerseits die Gäste begrüßte, stellte sodann das Unternehmen vor. 1902 von Maurermeister Johann Sigmund Humpenöder gegründet, wurde es 1935 von seinem Sohn Hans Humpenöder übernommen, dessen Namen auch heute noch die Firma trägt. 1960 wurde die Baustoffhandlung gegründet, zwei Jahre später die Sparte Transportbeton. 1965 geht das Unternehmen mit Siegmund Humpenöder in die dritte Generation über, einige Jahre später steigt sein Bruder Bruno in das Familienunternehmen ein. 1997 kommt mit Siegmunds Sohn Horst als Geschäftsführer und Brunos Sohn Mathias ab 2009 als Geschäftsführer die vierte Generation in die Firma. Das Unternehmen wird durch Horst Humpenöder und seinen Cousin Mathias geleitet. Anschließend führten die beiden Firmenchefs die Handwerksvertreter durch das 2016 eingeweihte Baustoffzentrum, auf dessen Platz vormals Panzerabstellhallen der ehemaligen US-Kaserne standen, so Horst Humpenöder. Der Neubau bei laufendem Betrieb war ein Kraftakt, die Mitarbeiter hätten hervorragende Arbeit geleistet. Mit einem Spektrum von der Arbeitskleidung bis zu Profimaschinen über Haustüren bis zu Bodenbelägen sei man bestens für die Zukunft ausgerichtet. Zielgruppe neben Handwerkern seien auch Privatkunden, so die Firmenchefs, die Wert auf Qualität und Langlebigkeit legen.

Geschäftsführer Sebastian Dörr stellte nach Abschluss der Presseschau 2016, die gut 100 Berichte enthielt, die Arbeit der Geschäftsstelle in Zahlen vor. So wurden im letzten Jahr 165 Rundschreiben von der Geschäftsstelle an die Mitglieder der verschiedenen Innungen versandt. Insgesamt fanden unter dem Dach der Kreishandwerkerschaft 112 Veranstaltungen statt. Er informierte unter anderem auch über die Entwicklung der neu abgeschlossenen Lehrverträge im Kreishandwerkerschaftsbezirk. Nachdem 2014 ein Minus von rund 10 Prozent zu verzeichnen war, konnte man 2015 ein Plus von fast 14 Prozent und 2016 von fast 10% vermelden, freute sich Dörr. Nachdem er Jahresrechnung und Haushaltsplan vorgestellt hatte, wurden nach Bericht der Kassenprüfer Jürgen Billmeyer und Gerhard Ebert Jahresrechnung und Haushaltsplan ohne Gegenstimmen verabschiedet.

 

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