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SHK-Innung: Friedrich Kohl und Georg Scharrer geehrt

 
 

Montag, 15. Mai 2017 19:00

Teils Neu- und Wiedergewählte zusammen mit den Geehrten v.l.: Klaus Röck, Athanasios Zamanikas, Karlheinz Vogt, Wolfgang Herrmann, Hans-Dietrich Felnser, Rudolf Pfaller, Friedrich Kohl, Karl Eitel, Georg Scharrer, Rüdiger Herzog und Sven Steinmüller.


Thalmässing – Neuerungen bei der Gesellenprüfung, Berichte von Obermeister und Lehrlingswart sowie turnusgemäße Neuwahlen standen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Mittelfranken-Süd. Höhepunkt waren die Ehrungen langjähriger Ehrenamtlicher.

 

In seinem Jahresrückblick ging Obermeister Karlheinz Vogt, Allersberg, auf die Veranstaltungen des letzten Jahres ein. Er berichtete ebenso von den Landesverbandsveranstaltungen und den dort vorgestellten Neuerungen. Nach Abschluss seines Berichtes informierte der Obermeister über aktuelle Themen wie Schallschutz von Luft- und Wasserwärmepumpen, Sanierung von Trinkwasserinstallationen und Neuerungen bei Bauverträgen. Die Innung werde einen Kurs über vier Abende zum Thema Trinkwasserinstallation anbieten, ebenso arbeite man zusammen mit dem Fachverband Bayern an einer neuen Nachwuchswerbeaktion, informierte der Obermeister.

 

Zum Thema Auszubildende informierte anschließend auch Lehrlingswart Karl Eitel, Spalt, der sich gleich zu Beginn für die gute Zusammenarbeit bei den anwesenden Lehrkräften der Berufsschule Roth, Christoph Weinhardt, Paul Kolb und Martin Grimm bedankte. Es sei nicht immer eine leichte Aufgabe, die Schüler, die häufig noch in der Pubertät steckten, zu unterrichten, so der Lehrlingswart. Den Betrieben empfahl er nicht auf Interessenten zu warten, sondern aktiv auf die Schule vor Ort zuzugehen und Schnupperpraktika anzubieten. So könne der Schüler Beruf und Betrieb ganz ungezwungen kennen lernen. Die Ausbildungszahlen waren leicht rückläufig. Unter den aktuell 86 Lehrlingen im Bereich Mittelfranken-Süd sind 82 Anlagenmechaniker Sanitär, Heizung, Klima und 4 Klempner.

 

Auch Studienrat Christoph Weinhardt von der Berufsschule Roth sprach zum Thema Ausbildung. Er stellte die neue Ausbildungsordnung und den dazugehörigen Lehrplan vor. Zu Beginn seiner Ausführungen äußerte er ebenfalls die Empfehlung, verstärkt in die Nachwuchswerbung zu gehen. „Die Zahlen sind zwar stabil, jedoch wirbt die Industrie verstärkt um gute Mittelschüler und die brauchen auch wir. Zwar nimmt die Zahl der Abiturienten unter den Azubis zu, für die ist die Ausbildung aber meist eine Zwischenstation auf dem Weg zum Studium“, so der Lehrer. Bezüglich der neuen Ausbildungsordnung sei die wichtigste Änderung die Umstellung auf eine sogenannte „Gestreckte Gesellenprüfung“. Dabei wird aus der bisherigen Zwischenprüfung nun Teil 1 der Gesellenprüfung. Anders als früher, flössen diese dann zu 30% in die Bewertung der Gesellenprüfung ein, informierte Weinhardt. Künftig gilt es, den Schulstoff verstärkt auch schon bei der Zwischenprüfung zu beherrschen, sonst schlage es sich negativ in der Gesellenprüfung nieder.

 

Die im Anschluss von Geschäftsführer Sebastian Dörr vorgelegte Jahresrechnung 2016 wurde ebenso einstimmig wie den Haushaltsplan für 2017 genehmigt, nachdem die beiden Revisoren Georg Scharrer, Roth und Sven Steinmüller, Rednitzhembach, eine ordnungsgemäße Führung der Unterlagen bestätigt, Genehmigung und Entlastung beantragt hatten.

 

Die satzungsmäßigen anstehenden Neuwahlen brachten einige Neuerungen: Im Amt bestätigt wurden Karlheinz Vogt als Obermeister und Rudolf Pfaller, Heideck. Der weitere Stellvertreter Gerhard Ebert, Schwabach, stellte sich nicht mehr zur Wahl, für ihn wurde der bisherige Beisitzer Rüdiger Herzog, Wettelsheim, gewählt. Für ihn als bisherigen Beisitzer wurde der bisherige Kassenprüfer Sven Steinmüller gewählt. Als Lehrlingswart wurden Karl Eitel, Spalt und als Schriftführer Wolfgang Herrmann, Weißenburg, in Ihren Ämtern bestätigt. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt: Hans Dietrich Felsner, Pappenheim, Harald Wechsler, Georgensgmünd und Athansios Zamanikas, Roth. Für Georg Scharrer und Sven Steinmüller wurden Thomas Haberecker und Klaus Röck gewählt.

 

Gegen Ende der Versammlung hatten Obermeister Karlheinz Vogt und Geschäftsführer Sebastian Dörr noch eine Überraschung für zwei Personen bereit. Friedrich Kohl, Rednitzhembach, erhielt eine Ehrenurkunde sowie ein Präsent für 50 Jahre Mitgliedschaft und 28 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit in der Innung. Vom Revisor über Vorstandsmitglied, Schriftführer und stellvertretender Obermeister hat er eine Vielzahl von Ämtern in der langen Zeit bekleidet, lobte der Obermeister. Darüber hinaus war er noch sieben Jahre Revisor der Kreishandwerkerschaft.

Georg Scharrer, Roth, der sich als Kassenprüfer nicht mehr zur Wahl stellte, könne laut Geschäftsführer Sebastian Dörr auf eine 26-jährige Revisoren-Karriere zurückblicken. Er habe die Finanzen der Innung stets gut im Auge behalten, was auch deren positive Entwicklung zeige. Auch er erhielt eine Urkunde und ein Präsent für die langjährige Tätigkeit.

 

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