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Eisblockwette war tolles Projekt

 
 

Mittwoch, 29. November 2017 19:00

Innungsobermeister Helmut Heine (li.) gratulierte den Auszubildenden und Chefs (v.r.) Lucas Aßmann, Manfred Dirsch, Hannes Gsänger, Michael Heider, Peter Ramsauer und Josef Ramsauer.


Georgensgmünd – Ein Rückblick auf die Innungsarbeit, ein Bericht zum Ausbildungswesen, zwei Vorträge und die Ehrung der Gesellenprüfungsbesten standen auf der Tagesordnung der Herbst - Innungsversammlung der Zimmererinnung Schwabach-Roth-Hilpoltstein.

Innungsobermeister Helmut Heine konnte im Georgensgmünder Gasthaus Krone viele Betriebsinhaber willkommen heißen. Ausführlich informierte er mittels einer Präsentation über die Arbeit der Innung im Bereich des Ausbildungswesens. Er berichtete von der für die Auszubildenden kostenlosen Prüfungsvorbereitung, die aufgrund der guten Ergebnisse der Gesellenprüfung auch nachweislich Erfolg gebracht hätte, denn ein Prüfungsdurchschnitt unter 2,5 könne sich sehen lassen, so der Obermeister. Ebenso berichtete er den Betriebsinhabern von den Inhalten der praktischen Gesellenprüfung und zeigte auf, was aktuell vom Berufsnachwuchs gefordert werde und stellte es den Inhalten von vor zehn Jahren gegenüber. Nach seiner Auffassung seien die Anforderungen in neuen Bereichen wesentlich gestiegen, teilweise sollten auch Prüfungsinhalte auf den Prüfstand, so Heine. Nach dem Abschluss der Prüfungsvorbereitungen habe man den Auszubildenden eine Umfrage zur Ausbildung zukommen lassen, bei der die Ausbildungsbetriebe, das BGJ an der Berufsschule Roth, sowie der Überbetriebliche Unterricht bei der Handwerkskammer mit guten bis sehr guten Noten abschnitten. Allerdings erhielt der Unterricht an der Berufsschule Nürnberg, bei der die Zimmerer ab dem zweiten Lehrjahr unterrichtet werden, ein weniger gutes Feedback. Das mag unter anderen daran liegen, war sich der Innungssieger Hannes Gsänger aus Georgensgmünd sicher, der einen sehr interessanten weitreichenden Einblick in seine Ausbildungszeit gewährte, dass in einer Klasse zeitweise bis zu 36 Schüler unterrichtet wurden.

Im Anschluss wurden die Prüfungsbesten der letzten Gesellenprüfung geehrt. Mit Notendurchschnitten von 1,5 bis 1,7 konnten drei junge Zimmerer ihre Ausbildung abschließen. Es waren: Hannes Gsänger, Georgensgmünd, Ausbildungsbetrieb Holzbau Heider, Schwabach, Peter Ramsauer, Ausbildungsbetrieb Zimmerei Ramsauer, Allersberg, und Lucas Aßmann, Hilpoltstein, Ausbildungsbetrieb Holzbau Dirsch, Lösmühle. Für Michael Heider war Innungssieger Michael Gsänger der erste Auszubildende. Beiden galt ein besonderer Glückwunsch. Die Innung honorierte die Leistungen mit Einkaufsgutscheinen.

Mit interessanten Angeboten konnte Oliver Schmitz, Vertriebsleiter der Bamaka AG, aufwarten. Die Einkaufsgemeinschaft der Bauwirtschaft mit Sitz in Bad Honnef unterhält mehr als 150 Großkundenverträge mit über 350.000 Produkten, so der Referent. Über PKW, LKW, Baumaschinen, Tankkarten und vielem anderen besteht ein vielfältiges Angebot mit zum Teil hohen Konditionen. Dieser Service stehe ausschließlich Verbands- und Innungsmitgliedern zur Verfügung.

Im Anschluss an den Vortrag der Firma Linzmeier, deren Vertreter Stefan Bloß zur Bauelementen, überwiegend im Bereich der Dachdämmung referierte, blickte Obermeister Helmut Heine auf erfolgreich durchgeführte Projekte zurück. Die Eröffnung der Eisblockwette in der Georgensgmünder Ortsmitte, wenige Wochen vor der Geo-Messe, hatte einen großen Einsatz vieler Innungsmitglieder erfordert, ebenso auch die Auflösung der Eisblockwette an der Geo-Messe. Der Zuspruch war überwältigend. 1400 Personen hatten an der Wette teilgenommen und ihre Schätzung des geschmolzenen Eises in dem gedämmten Hauses abgegeben. Auch bei der Wettauflösung mit Schirmherr Landrat Herbert Eckstein waren weit über 300 Interessierte Besucher anwesend. Zuletzt war die Innung an der Consumenta präsent. Helmut Heine dankte dabei allen Beteiligten, allen voran Lehrlingswart Manfred Dirsch und den Berufsschullehrkräften, von denen Matthias Endres anwesend war. Er bedankte sich bei ihm und allen Kollegen auch stellvertretend für alle Auszubildenden, die so zahlreich mitgewirkt hatten, „macht weiter so“ lobte der Obermeister. Auch er durfte dann ein sattes Lob von seinem Stellvertreter Willi Treiber mitnehmen: „Dieser enorme Kraftakt von der Eisblockwetten über die Consumenta bis zum Berufsparcours, wäre ohne deinen enormen Einsatz und die von dir erzeugte Geschlossenheit nicht zu meistern“.

 

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