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Schreinerinnung: Betrieben wird immer mehr aufgebürdet

 
 

Montag, 05. März 2018 19:00

Die Firmenvertreter Robert Herrler, Gerhard Späth, Michael Reichart zusammen mit Innungsobermeister Reinhard Siegert (v.l.).


Mittelfranken-Süd konnte Innungsobermeister Reinhard Siegert viele Kollegen willkommen heißen. Neben Jahresrechnung und Haushaltsplan standen zwei Vorträge von Zuliefererbetrieben auf der Tagesordnung.

 

Zu Beginn blickte der Obermeister auf das vergangene Jahr zurück. Er berichtete von einer Vielzahl an Veranstaltungen, die man organisiert hatte bzw. daran beteiligt war. Er blickte auf die Innungsfahrt nach Österreich, die Gesellenstückausstellung in Roth, den Tag des Schreiners und auf die Hilpoltsteiner Lehrstellenbörse zurück. Diesbezüglich animierte er die Kollegen, alle Gelegenheiten zur Nachwuchswerbung zu nutzen um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Aber nicht nur der Fachkräftemangel, auch eine Zunahme der Bürokratie mache den Betrieben zu schaffen. Die erforderliche Zertifizierung von Holzprodukten, das Risiko von Dieselfahrverboten mit in Innenstädten sowie auch die Maut auf Landstraßen. „Davon sind die Schreiner mit ihren Fahrzeugen zwar nicht auf den ersten Blick betroffen“, so Siegert, „aber die Maut wird auf uns umgelegt, so viel ist sicher.“

Bereits im Ausbildungsberuf befindlichen jungen Leuten will man mit Schulungen fördern. Einen Kurs im CNC-Bereich haben schon stattgefunden. Man wolle das Angebot nun um Lackierkurse ergänzen. Er dankte allen Vorstandsmitglieder, der Geschäftsstelle und den Mitwirkenden im Gesellen- und Zwischenprüfungsausschuss, insbesondere den Lehrkräften der Berufsschulen Roth und Gunzenhausen und lobte die gute maschinelle Ausstattung. Der Obermeister berichtete weiter, dass die die Mitgliedszahlen auch im vergangenen Jahr stabil geblieben seien

 

Michael Reichart von der Firma ALFA informierte die Betriebsinhaber in seinem Vortrag über das Angebot des Unternehmens. Der Nennslinger, der für den bundesweiten Vertrieb des 750 Mann starken Unternehmens zuständig ist, berichtet vom eignen Forst, Sägewerk und Plattenwerk des Unternehmens. Es würden hochwerte Vollholzplatten hergestellt, die im Möbelbau sowie auch bei Bodenbelägen Verwendung finden.

 

Von der Firma Klöpferholz berichtete Gerhard Späth und stellte die neue Ausstellung der Niederlassung Nürnberg vor. Hier könne der Schreiner mit seinen Kunden stets aktuelle Kollektionen von z.B. Bodenbelägen besichtigen und den Kunden vor Ort beraten.

 

Anschließend erläuterte Geschäftsführer Sebastian Dörr der Hauptversammlung die Ergebnisse der Jahresrechnung 2017, die eine positive Entwicklung aufzuweisen hatte. Die Kassenrevisoren Jürgen Kuhn, Abenberg und Sandro Schwarz, Rittersbach, stellten eine vorbildliche Führung der Unterlagen fest. Sie beantragten deshalb die Genehmigung der Jahresrechnung und die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung. Diese wurde von der Versammlung ebenso einstimmig erteilt, wie die anschließende Genehmigung des Haushaltsplanes 2018.

 

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