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SHK-Innung: Elektronische Rechnungstellung war Thema

 
 

Donnerstag, 19. April 2018 19:00


Georgensgmünd – „Die elektronische Rechnungstellung“, Berichte von Obermeister und Lehrlingswart sowie Jahresrechnung und Haushaltsplan standen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Mittelfranken-Süd.

 

In seinem Jahresrückblick ging Obermeister Karlheinz Vogt, Allersberg, auf die Veranstaltungen des letzten Jahres ein. Er berichtete ebenso von den Landesverbandsveranstaltungen und den dort vorgestellten Neuerungen. Nach Abschluss seines Berichtes informierte der Obermeister über aktuelle Themen wie der Trinkwasserverordnung 2018, der Datenschutzgrundverordnung, Änderungen bei Abdichtungsnormen, vorgeschriebenen Lüftungskonzepten sowie der vom Fachverband Bayern neu strukturierten Nachwuchswerbung in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband.

 

Zum Thema Auszubildende informierte anschließend auch Lehrlingswart Karl Eitel, Spalt, der sich gleich zu Beginn für die gute Zusammenarbeit bei den Vorstandsmitgliedern, der Berufsschule und der Innungsgeschäftsstelle bedankte. Aktuell würden im Sanitär- Heizungs- und Klimatechnikhandwerk 87 junge Handwerker ausgebildet. Im Jahre 2001 waren es noch 142 Auszubildende. Dieser sei der Krise im Baubereich, die bis 2009 andauerte zuzurechnen, ebenso aber auch den rückläufigen Geburtenzahlen. Er dankte den Ausbildungsbetrieben für die Geduld die häufig vonnöten ist, so er Lehrlingswart. Gleichzeitig empfahl er den Betrieben, auf die Schulen vor Ort zuzugehen und Schnupperpraktika anzubieten. So könne der Schüler Beruf und Betrieb ganz ungezwungen kennen lernen.

 

Großen Raum nahm ein Vortrag mit dem Thema „Die elektronische Rechnungstellung“ ein, den Steuerberater Andreas Renger von der Steuerberatungsgesellschaft Lorenz und Kollegen, Roth, hielt. Kennzeichen der elektronischen Rechnung sei die Ausstellung, Übertragung und der Empfang in elektronischem Format. Hierbei wir noch zwischen unstrukturierte Daten, z.B. einfaches pdf-Dokument oder strukturierte Daten, Datei mit Zusatzinformationen, die z.B. die Buchung in der EDV automatisch vornimmt, unterschieden. Was viele nicht wissen, wer als Unternehmer eine Rechnung digital erhält, muss diese auch digital archivieren. Auch muss die Rechnungsprüfung digital vermerkt werden, z.B. durch einen digitalen Prüfstempel. Darüber hinaus erläuterte Andreas Renger die Vorteile der elektronischen Rechnungstellung wie z.B. Ersparnisse bei Druck-, Porto- und Papierkosten, kürzere Bearbeitungszeiten, erweiterte Funktionsumfang und auch ein ökologischer Vorteil. Er gab noch Tipps zum Umsetzung und gab den Betriebsinhaber noch folgenden Satz mit: „Die Frage ist nicht, ob man als Unternehmen auf den elektronischen Rechnungstausch umstellen sollte, sondern wie und wann.“

 

Die im Anschluss von Geschäftsführer Sebastian Dörr vorgelegte Jahresrechnung 2017 wurde einstimmig verabschiedet. Ebenso der Haushaltsplan für 2018, nachdem die beiden Revisoren Klaus Röck, Schwabach und Thomas Haberecker, Wendelstein, eine ordnungsgemäße Führung der Unterlagen bestätigt, Genehmigung und Entlastung beantragt hatten.

 

 

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