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Elektroinnung: Lehrwerkstatt wird renoviert

 
 

Donnerstag, 26. April 2018 19:00


Georgengsgmünd – Neben Fachinformationen und Regularien stand vor allem ein Rückblick auf die Arbeit des letzten Jahres im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Innung für Elektro- und Informationstechnik Mittelfranken-Süd.

Zu Beginn der Versammlung informierte Marcus Michel, technischer Berater der Firma Hager über aktuelle Normen. Vom Überspannungsschutz bis hin zum Brandschutzschalter behandelte er verschiedenste Themen. Schwerpunkt seines anschaulichen Vortrages war aber das Thema Zählerplätze. Die neue Anwendungsregel nach VDE bereitet den Zählerschrank auf zukünftige Anforderungen der Digitalisierung vor. Intelligente Messsysteme, für Photovoltaik, Stromspeicher und E-Mobilität, werden jetzt schon angeboten und sind in Zukunft der Standard für Industrie und Wohnhäuser.

Der Vorsitzende Christof Pickart führte erstmals durch die Jahreshauptversammlung, nachdem er fast auf den Tag genau vor einem Jahr zum neuen Obermeister gewählt wurde. In dieser Zeit, so Pickart, habe die Vorstandschaft an vielen Veranstaltungen teilgenommen. Man habe sechs Vorstandssitzungen abgehalten, zwei Schlichtungssitzungen im Lehrlingsbereich durchgeführt, an beiden Berufsparcoursveranstaltungen teilgenommen und mehrere Seminare besucht. Hauptaugenmerk lag aber auf der Planung und Vorbereitung der Renovierung der Lehrwerkstatt in Georgensgmünd. Dort unterhält die Elektroninnung eine Lehrwerkstatt für die Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen, die trotz pfleglicher Behandlung in die Jahre gekommen ist. „Wir wollen den Schülern eine angenehme und zeitgemäße Arbeitsumgebung bieten, in der es Spaß macht zu lernen“, so der Obermeister. Hierfür will die Innung rund 25.000,-€ Euro in die Hand nehmen, um das Erscheinungsbild zu verbessern. 26 Kurswochen fanden im letzten Jahr statt. In diesem Zusammenhang bedankte er sich bei dem Kursleiter Karl-Josef Fleischer für dessen gute und erfolgreiche Arbeit. Gleichzeitig bedankte er sich auch bei der Geschäftsstelle, dem Innungsvorstand und vor allem bei seinem Stellvertreter, sowie Lehrlingswart- und Prüfungsvorsitzendem Jochen Thanner, für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Dieser berichtete sogleich von der letzten Gesellenprüfung. „Es haben alle bestanden“ freute sich Jochen Thanner. Mit insgesamt 109 Auszubildenden, davon 96 Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. 10 Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik sowie einem Betriebselektroniker und 2 Elektroniker für Telekommunikationstechnik, sei man was die zahlenmäßige Entwicklung betrifft, gut aufgestellt und profitiere von der seit Jahren intensiv betriebenen Nachwuchswerbung. Allerdings, gab Thanner zu bedenken, könne man aufgrund der guten Wirtschaftslage noch viel mehr junge Leute im Elektrohandwerk brauchen.

Über den Innungshaushalt berichtete Geschäftsführer Sebastian Dörr. Sowohl die Jahresrechnung 2017 als auch der Haushaltsplan 2018 wurden nach ausführlicher Erläuterung durch den Geschäftsführer von der Hauptversammlung einstimmig genehmigt.

Nach den Regularien erläuterte Obermeister Pickart die wichtigsten technischen und betriebswirtschaftlichen Informationen für das Elektrohandwerk.

Die Jahreshauptversammlung endete mit regem Austausch und Diskussion der Mitglieder.

 

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