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Metallbauerinnung hat Produktivität im Fokus

 
 

Mittwoch, 10. April 2019 19:00


Pleinfeld-Stirn – Was haben Arbeitssicherheit und Produktivität miteinander zu tun? Diese Frage stand neben einem Bericht des Obermeisters im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Metallbauerinnung Mittelfranken-Süd.

Zu Beginn der Veranstaltung Referierte Hans-Martin Weiß von der Firma Hilti zum Thema Arbeitssicherheit und Produktivität im Stahl- und Metallbau. „Die Arbeitssicherheit an sich ist grundsätzlich ein wichtiges Thema, aber auch ein wirtschaftliches dazu“, so der Referent. Sobald Defekte oder Funktionsstörungen an Maschinen auftreten erhöhe sich das Sicherheitsrisiko, so Weiß. Komme es dann zu Arbeitsausfällen wegen Arbeitsunfällen, sinke die Produktivität immens, stellte der Referent fest. Aus diesem Grund müsse neben der Gefährdungsbeurteilung auch das Augenmerk auf die elektrische Sicherheitsüberprüfung nach VDE 701-702 und die jährlichen Unterweisungen am Arbeitsplatz gelegt werden. Um bei eventuellen Problemen auch auf „sicheren Beinen“ zu stehen, empfahl er, diese Maßnahmen schriftlich zu dokumentieren.

Innungsobermeister Hermann Grillenberger dankte gleich zu Beginn seiner Ausführungen den Handwerksmeistern, die beim Berufsparcours in Roth und der Berufsausbildungsmesse in Gunzenhausen am Stand der Metallbauerinnung mitgewirkt hätten mit je einer Flasche Wein. Derzeit würden in den dreieinhalb Ausbildungsjahren insgesamt 74 Lehrlinge ausgebildet. Doch aufgrund der aktuell noch guten konjunkturellen Lage wären noch einige Ausbildungsplätze frei. Was die Konjunktur betrifft, sehe man vor allem in der Feinwerktechnik schon erste Wolken aufziehen. Die gerade im Zuliefererbereich tätigen Firmen hielten sich mit der Einstellung von neuem Personal zurück, auch sei das Angebot an Arbeitskräften aus den Zeitarbeitsfirmen wieder gestiegen, so der Obermeister.

Grillenberger berichtete von einer vor kurzem durchgeführten Betriebsbesichtigung der 1700 Mitarbeiter beschäftigenden Firma Huber aus Berching, die gut besucht war. Für Herbst 2019 ist eine Wochenendfahrt zu Europas größtem Walzblechwerk ins Saarland, der Dillinger Hütte, die ein 450 Hektar großes Firmengrundstück ihr eigen nennt, geplant. Verbunden werden könnte die Fahrt mit einem Besuch der unter Weltkulturerbe stehenden Völklinger Hütte, die mit der weltgrößten Dampfmaschine aufwarten kann.

Geschäftsführer Sebastian Dörr stellte im Anschluss die Zahlen der Jahresrechnung 2018 vor, die u.a. eine Zuführung zu den Rücklagen enthielt. Nach einer mängelfreien Kassenprüfung von Revisor Jürgen Zwingel und Roland Jäger, beantragte Erstgenannter die Entlastung von Vorstandschaft und Geschäftsführung, die einstimmig erfolgte. Ebenso die Zustimmung zum Haushaltsplan 2019.

 

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