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Horst Humpenöder als Obermeister im Amt bestätigt

 
 

Donnerstag, 11. April 2019 19:00

Digitalisierung im Baugewerbe auf Vormarsch


Schwabach - Die Digitalisierung im Baugewerbe stand neben Ehrungen, einem Jahresrückblick sowie Neuwahlen von Vorstandschaft und Ausschüssen im Focus der Jahreshauptversammlung der Bauinnung Schwabach-Roth-Hilpoltstein.

Innungsobermeister Horst Humpenöder, Schwabach, blickte zu Beginn auf das Innungsgeschehen im vergangenen Jahr zurück. Besonders erfreulich zeigte er sich über das rege Interesse am Messestand beim Berufsparcours in Roth. Dies sei vor allem auf den Baggersimulator zurückzuführen, war sich Humpenöder sicher. Auch wenn nicht alle Baggerfahrer werden können, es ist ein hervorragendes Instrument um mit den jungen Leuten ins Gespräch zu kommen um dann die berufliche Vielfalt - es gibt 17 Ausbildungsberufe im Baugewerbe – vorzustellen. Aktuell werden 52 Azubis im Landkreis Roth und der Schwabach im Baugewerbe ausgebildet. „Auf der einen Seite sinkende Geburtenzahlen und ein verstärkter Drang zu höheren Schulabschlüssen bis hin zum Studium und auf der anderen Seite eine sehr große Nachfrage nach Handwerksleistungen, das bringe die Betriebe an ihre Grenzen“, resümierte der Obermeister. Anschließend berichtete er von den im letzten Jahr stattgefundenen Innungsveranstaltungen und den von ihm wahrgenommenen Terminen.

Zum Thema Digitalisierung im Baugewerbe referierte Kristin Bunsendahl von der Bauakademie Feuchtwangen. Die Digitalisierung habe viele Gesichter, so die Referentin. Von der E-Rechnung, der Zeiterfassung über das Smartphone bis hin zur Lasermessung. Was das Baugewerbe betrifft, so könne man die Fortschritte im Bereich der Digitalisierung punktuell gut und sinnvoll nutzen, aber er sind aktuell nur einzelne Bereiche. Ihren Schwerpunkt legte die ehemalige Architektin auf die Planung. Viele Betriebe seine Planvorlageberechtigt, häufig nutze man CAD-Programme um mit Linien Gebäude und z.B. Fenster zu zeichnen. Beim BIM (Building Information Modelling) bediene man sich in einer Bibliothek an Bauteilen, von der Tür bis über das Vordach und könne dort bereits z.B. in das Bauteil planen, wie viele Meter Kabel in die Wand müssen. Während heute noch viele Gebäude zweidimensional geplant würden und vor allem gewerbliche Gebäude dann aufwändig mit 3-D-Kamers erfasst werden müssten, könne man sich den Aufwand und Geld beim BIM sparen.

Anschließend stellte Geschäftsführer Sebastian Dörr der Hauptversammlung die Jahresrechnung 2018 und den Haushaltsplan 2019 vor. Beide Zahlenwerke wurden einstimmig verabschiedet, nachdem die beiden Revisoren Martin Langer und Richard Zeller eine ordnungsgemäße Führung der Unterlagen bestätigt, Genehmigung und Entlastung beantragt hatten.

Bevor man zu den Neuwahlen schritt, wurden zwei Vorstandsmitglieder, die aus Altersgründen nicht mehr angetretenen waren, für ihre langjährige, ehrenamtliche Mitarbeit im Innungsvorstand geehrt. Aus den Händen von Horst Humpenöder und Sebastian Dörr erhielten jeweils eine Urkunde für „hervorragende Leistungen in der Handwerksorganisation“ Günther Korn, Schwabach, für 25 Jahre und Michael Bruckschlögl, Weinsfeld, für 23 Jahre. Mit Dankesworten und Lob für die stets konstruktive und gute Zusammenarbeit und unter Applaus wurden die langjährigen Vorstandsmitglieder verabschiedet.

In den anschließend durchgeführten Neuwahlen wurden Obermeister Horst Humpenöder ebenso wie seine beiden Stellvertreter Klaus Engelhard, Spalt, und Karl-Heinz Metzger aus Greding-Kleinnottersorf, in ihren Ämtern bestätigt. Das Amt des Lehrlingswarts und Prüfungsmeisters übernimmt für weitere drei Jahre Frank Wittmann, Roth. Wiedergewählt wurden auch die Beisitzer Willi Assenbaum, Thalmässing und Rainer Gerner, Roth, Mario Netter, Greding-Obermässing sowie Christian Schütz, Heideck. Neu in den Vorstand gewählt wurden Erik Heinemann, Schwabach, und Bernhard Lehnert, Rohr-Nemsdorf. In ihren Ämtern als Kassenrevisoren wurden erneut bestätigt Martin Langer, Roth und Richard Zeller, Kammerstein.

 

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