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Zimmmerinnung: Besichtigung Baustoffhandlung + aktuelles von der BG

 
 

Montag, 17. Februar 2020 18:00

Horst Humpenöder (Bildmitte hinten teilweise verdeckt) führte durch die neue Lagerhalle des Baustoffzentrums.


Schwabach – Anstatt die Jahreshauptversammlung in einem Gasthaus abzuhalten, hat sich die Zimmererinnung Schwabach-Roth-Hilpoltstein bei der Baustoffhandlung Humpenöder in Schwabach umgesehen. Im Anschluss an die Betriebsführung standen neben Jahresrechnung und Haushaltsplan ein Vortrag zu aktuellen Vorschriften im Gerüstbau sowie ein Jahresrückblick auf der Tagesordnung.

„Wir haben kräftig in unseren Kundenservice investiert“, hieß Horst Humpenöder, Geschäftsführer der Firma Hans Humpenöder, die Gäste willkommen. Denn die neue Baustoff-Lagerhalle auf dem Grundstück innerhalb der ehemaligen US-Kaserne, soll dem Kunden Zeitersparnis bringen. „Während der Kunden in den Büroräumen der Baustoffhandlung seine Bestellung aufgibt, wird diese auf einen Bildschirm beim Lagermitarbeiter übertragen. So hat der Kunde im besten Fall seine Bestellung bereits auf dem LKW oder Anhänger, wenn er das Bürogebäude verlässt“, so Humpenöder. Was dieses Tempo überhaupt erst möglich macht, so der Geschäftsführer, ist ein Lagerlogistiksystem, welches den fünf Lageristen anzeigt, wo genau sich der Artikel im Lager befindet. Und bei der Vielzahl an Artikeln ist das durchaus sinnvoll. Beim Rundgang durch das Lager und das 2016 erbaute Ausstellungsgebäude erhielten die Betriebsinhaber einen umfangreichen Einblick in das Angebot des Baustoffhändlers. Mit einem Spektrum von der Arbeitskleidung bis zu Profimaschinen über Haustüren bis zu Bodenbelägen, sei man bestens für die Zukunft ausgerichtet, so Horst Humpenöder.

Nachdem Geschäftsführer Sebastian Dörr Jahresrechnung 2019 und Haushaltsplan 2020 vorstellte –beides wurde einstimmig verabschiedet - und Jürgen Schöll, Laffenau, den Bericht von der Kassenprüfung abgab, referierte Lorenz Egerer von der Berufsgenossenschaft Bau zum Thema Gefährdungsbeurteilung. Die gesetzliche Unfallversicherung biete Hilfen bei der Erstellung über Handlungsleitfäden für Betriebe bis 20 Mitarbeiter, darüber hinaus empfahl er die Nutzung der dafür vorgesehenen CD. Das Werk sollte jährlich auf Aktualität hin überprüft und bei Bedarf überarbeitet werden. Auch Absturzsicherung und Neuerungen im Gerüstbau zählten zu den weiteren Themen seiner Ausführungen.

Abschließend blickte Innungsobermeister Helmut Heine auf die jüngsten Veranstaltungen wie den Berufsparcours in Roth und die Verbrauchermesse „Consumenta“, zurück. Die Innung hatte sich am Gemeinschaftsstand des Landkreises Roth wieder bei der Lebenden Werkstatt der Berufsschule für Zimmerer und Schreiner beteiligt. Sein Lob galt allen Auszubildenden, Lehrkräften und Betriebsinhabern für deren Engagement. „Die Nachwuchsarbeit ist und bleibt für unser Handwerk immens wichtig“ , so Heine. „Umso mehr freut es mich, dass der Notenschnitt wieder ca. 5/10 über dem Landesdurchschnitt liegt, und sich Marco Schmidt aus Ohlangen für das Team der deutschen Zimmerernationalmannschaft qualifizieren konnte. Das zeugt von sehr guter Ausbildungsarbeit in Betrieben und den Berufsschulen Roth und Nürnberg lobte Heine Betriebe und Berufsschulen gleichermaßen. Erfreulicherweise hat der Zimmerer-Weltmeister von 2015 und neues Innungsmitglied Simon Rehm die Berufung in den Trainerstab des Nationalteams als zweiter stellvertretender Teamleiter angenommen. Er wird somit all sein Wissen und seine Erfahrungen an die Damen und Herren des Nationalmannschafts-Teams weitergeben können.

„Wir haben hier beste Grundlagen für erfolgreiche Zimmerleute und weitere Vorzeigehandwerker“, freute sich Helmut Heine.

Als Nachfolger im Gesellenprüfungsausschuss der Zimmerer wird Gerhard Gillich von Sohn Holger Gillich abgelöst. Als weiteres Mitglied wurde Ullrich Keil, Zimmerei Treiber, gewählt.

 

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