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Obermeister und Vorstandschaft bestätigt

 
 

Dienstag, 15. September 2020 18:30


Georgensgmünd – Berichte von Obermeister und Lehrlingswart, turnusgemäße Neuwahlen und ein Vortrag zum Thema Arbeitszeugnisse standen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Mittelfranken-Süd.

 

In seinem Jahresrückblick ging Obermeister Karlheinz Vogt, Allersberg, auf die Veranstaltungen des letzten Jahres ein. Er berichtete ebenso von den Landesverbandsveranstaltungen und den dort vorgestellten Neuerungen. Corona-bedingt seien einige Termine ausgefallen, andere wurden online abgehalten. Nach Abschluss seines Berichtes informierte der Obermeister über aktuelle Themen wie die Legionellenproblematik und den Nachweis einwandfreier Trinkwasserbeschaffenheit. Auch informierte er über die neue Wohnungslüftungsnorm, die neue Heizlastnorm und im Spenglerbereich über die Anforderungen an Haften und Schneefangsysteme beim Blechdach.

 

Zum Thema Auszubildende informierte anschließend Lehrlingswart Karl Eitel, Spalt, der sich gleich zu Beginn für die gute Zusammenarbeit bei der anwesenden Lehrkraft der Berufsschule Roth, Christoph Weinhardt, bedankte. Die Teilnahme der Innung am Berufsparcours bewerte er sehr positiv, aber empfahl den Betrieben darüber hinaus aktiv auf die Schulen vor Ort zuzugehen und Schnupperpraktika anzubieten. So könne der Schüler Beruf und Betrieb ganz  ungezwungen kennen lernen. Die Ausbildungszahlen sind auch dieses Jahr erneut gestiegen, so Eitel. Unter den aktuell 102 Lehrlingen im Bereich Mittelfranken-Süd sind 95 Anlagenmechaniker Sanitär, Heizung, Klima, 4 Klempner und 3 Mechatroniker für Kältetechnik.

 

Auch Studienrat Christoph Weinhardt von der Berufsschule Roth sprach zum Thema Ausbildung und konnte von 31 Auszubildenden im ersten Lehrjahr berichten. Man sei Personalmäßig gut aufgestellt und die Räumlichkeiten würden aktuell einer Generalsanierung unterzogen. „Ausser der Bodenplatte ist derzeit nichts mehr in der alten SHK-Abteilung vorhanden“ so der Oberstudienrat. Insgesamt sei man gut durch Lock-down-Phase gekommen, denn aufgrund der Blockbeschulung sei z.B. im ersten Lehrjahr nur eine Woche Unterricht ausgefallen. Er bewerte es als einen sehr erfreulichen Zufall, denn entfallenen Unterricht könnten besonders schwächere Schüler durch Eigeninitiative nicht kompensieren. Die Anforderungen in der Ausbildung stiegen von Jahr zu Jahr, so Weinhard, die Defizite vieler Schulabgänger leider auch.

 

Die im Anschluss von Geschäftsführer Sebastian Dörr vorgelegte Jahresrechnung 2019 wurde ebenso einstimmig wie den Haushaltsplan für 2020 genehmigt, nachdem die beiden Revisoren Klaus Röck, Schwabach und Thomas Haberecker, Wendelstein, eine ordnungsgemäße Führung der Unterlagen bestätigt, Genehmigung und Entlastung beantragt hatten.

 

Bei den anschließend durchgeführten Neuwahlen wurden alle Amtsinhaber bestätigt: Karlheinz Vogt als Obermeister, Rudolf Pfaller, Heideck und Rüdiger Herzog, Wettelsheim, als seine beiden Stellvertreter. Als Lehrlingswart Karl Eitel, Spalt und als Schriftführer Wolfgang Herrmann, Weißenburg. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt: Hans Dietrich Felsner, Pappenheim, Harald Wechsler, Georgensgmünd und Athansios Zamanikas, Roth und Sven Steinmüller, Rednitzhembach. Auch die Revisoren Thomas Haberecker und Klaus Röck wurden in ihren Ämtern bestätigt.

 

Abschließend stand das Thema „Arbeitszeugnisse-was ist wichtig“ auf der Tagesordnung. Sebastian Dörr informierte über die rechtlichen Grundlagen sowie Anforderungen an ein Arbeitszeugnis, bis hin zu Verjährungsfirsten und Schadensersatzansprüchen. Das sensible und streitanfällige Thema beschäftige nicht selten die Arbeitsgerichte, so Dörr. Doch das Bundesarbeitsgericht habe den Betrieben mit einem wegweisenden Urteil den Rücken gestärkt.

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