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SHK-Handwerk vermeldet erneut steigende Lehrlingszahlen

 
 

Montag, 28. Juni 2021 19:00


Georgensgmünd – Neben Berichten von Obermeister, Lehrlingswart und Geschäftsführung, stand ein Vortrag zu Regressansprüchen der gesetzlichen Unfallversicherung im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Mittelfranken-Süd.

 

Der diesjährige Jahresrückblick von Obermeister Karlheinz Vogt, Allersberg, fiel Corona-bedingt kurz aus. „Durch Corona sind etliche Veranstaltungen nicht möglich gewesen. In dem zeitlichen Korridor zwischen dem ersten und zweiten Lockdown, hielten wir eine Schulung, die Jahreshauptversammlung und zwei Stammtische ab.“ Allerdings habe der betriebliche Alltag zum Glück keine Pausen gemacht, merkte Vogt in seinen weiteren Ausführungen an. Er berichtete von einem neuen Tarifabschluss, von der Weiterführung der bayernweiten Nachwuchskampagne und vom neuen Gebäudeenergiebesetz. Neu sei auch, dass das Arbeiten auf Sprossenleitern nicht mehr erlaubt sei, hierfür sind Leitern mit Trittstufen erforderlich.

 

Erfreut zeigte sich Lehrlingswart Karl Eitel, Spalt, über die erneut gestiegenen Lehrlingszahlen, „die damit auch die Attraktivität unserer Ausbildungsberufe bestätigen“, so sein Credo. Nach 97 Auszubildenden 2019 und 102 im Jahr 2020, werden aktuell 113 junge Menschen im Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Handwerk im Gebiet der Stadt Schwabach und der Landkreise Roth und Weißenburg ausgebildet, darunter 104 Anlagenmechaniker, 4 Kemptner und 5 Mechatroniker für Kältetechnik. „Und das trotz rückläufiger Geburtenzahlen“, resümierte der Lehrlingswart. Er dankte den Ausbildungsbetrieben, der Berufsschule und der Überbetrieblichen Ausbildung für das gute Zusammenwirken.

 

Sascha Rother von der Anwaltskanzlei Wengenstein informierte über die Haftungsrisiken von Geschäftsführern bzw. Inhabern von Unternehmen bei Regressforderungen der Berufsgenossenschaft, sollten z.B. Unfallverhütungsvorschriften verletzt worden sein. Er erläuterte Abstufungen der Haftung und empfahl den Betrieben Unterweisungen und Gefährdungsbeurteilungen für jede Baustelle zu erstellen. Er informierten auch bezüglich des Risikos von Ausschlüssen von z.B. Arbeits- und Wegeunfällen durch Betriebshaftpflichtversicherungen, da hierfür die BG zuständig sei. Dies führe wiederrum zu hohen Risiken, sollte die Berufsgenossenschaft Regress nehmen.

 

Die im Anschluss von Geschäftsführer Sebastian Dörr vorgelegte Jahresrechnung 2020 wurde einstimmig verabschiedet. Ebenso der Haushaltsplan für 2021, der wie die Jahresrechnung eine Zuführung zu den Rücklagen vorsieht. Die beiden Revisoren Klaus Röck, Schwabach und Thomas Haberecker, Wendelstein, hatten eine ordnungsgemäße Führung der Unterlagen bestätigt, Genehmigung und Entlastung beantragt.

 

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